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Vor-Ort-Beratung mit BAFA Zuschuss    

Neben der  dena (Deutsche Energie-Agentur) gibt es noch die BAFA:                                   (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). 

Diese Behörde gibt jeden Hausbesitzer der sich Energetisch beraten lassen will einen Zuschuss an den Beratungskosten.  Um diesen Zuschuss zu bekommen muss sich der Hauseigentümer einen geeigneten Gebäudeenergieberater suchen, der auch noch bei der Bafa als Berater eingetragen sein muss.

Anders als bei der Ausweispflicht bei Verkauf , Vermietung oder Sanierung, muss der Eigentümer seiner Immobilie nur den Wunsch haben sich beraten zu lassen um zu sehen was er machen kann um sein Gebäude auf den neusten Stand der EnEV  zu bringen oder ihn zu unterbieten.

Auch Mieter oder Pächter eines Gebäudes können ebenfalls im Rahmen des Förderprogramms beraten werden, wenn sie die schriftliche Erlaubnis des  Eigentümers erhalten  haben.

Bei Eigentumswohnungen kann die Beratung sich nur auf das ganze Gebäude beziehen, nicht nur auf die Wohnung des Mieters oder Wohnungseigentümer.

Der Eigentümer, Pächter oder Mieter hat nun also einen geeigneten Berater gefunden.

Dieser erstellt nun einen Beratungsvertrag in dem alle Aufgaben des Auftraggebers und die Pflichten des Auftragnehmers beinhalten. 

Ist der Vertrag von beiden unterzeichnet so beantragt nun der Berater  die Förderung für die vorgesehene Vor- Ort- Beratung bei der BAFA.

Um diese Zeit zu überbrücken kann der Gebäudeenergieberater schon einmal die Massen des Hauses aufnehmen. Sei es durch Pläne, Zeichnungen oder andere Dokumente die noch aus der Bau- oder Ausbauzeit stammen. Wichtig ist aber das die Unterlagen auf Plausibilität geprüft werden. Dieses wird bei der Besichtigung  durch  die Begehung  der thermische Hülle festgestellt.

Diese Hülle beinhaltet alle Räume die zum beheizten Raum (Hülle)  zugerechnet werden.

Nachdem dann dem Antrag stattgegeben wurde, kann mit der Ausarbeitung der Daten begonnen werden.  die erarbeiteten Daten werden dann in den Beratungsbericht                mit eingearbeitet wobei der Istzustand dargestellt wird.

Hinzu kommen dann je nach Beratungsgespräch 3 - 6 Saniervarianten mit der jeweiligen Wirtschaftlichkeitsberechnung.

An Hand dieser Gegenüberstellung wird der Auftraggeber schnell sehen können, was er, wenn er die Vorschläge des Beraters umsetzt, an Energie einsparen kann und so nicht nur seinen Geldbeutel sondern auch noch die Umwelt entlasten kann.

Der ca. 90 seitige Bericht wird dem Auftraggeber natürlich persönlich übergeben und Vor- Ort erklärt. Was sich der Aussteller dann auch unterschreiben lässt. Dieses Dokument wird an die BAFA per Post gesandt. Im Vorwege als das Dokument beantragt wurde hat der Energieberater den Bericht und die Rechnung an die BAFA per Mail übermittelt.  Dort werden die Unterlagen von der BAFA noch einmal auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft. Wenn alle Formalitäten erledigt sind und in einem Zeitrahmen von 3 Monaten nach Eingang der Bewilligung des Antrages bei der BAFA eingegangen sind, dann bekommt der Berater sein Geld von der BAFA überwiesen.

www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html

 

 

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